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<title>Feldscher</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Feldscher</span></h1>
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<p>Der <b>Feldscher</b> (Mehrzahl: <i>Feldschere</i>) ist ein <a href="Heilkunde" title="Heilkunde">Heilkundiger</a>, der früher <a href="Verwundung" title="Verwundung">Verwundungen</a> von Soldaten <a href="Chirurgie" title="Chirurgie">chirurgisch</a> versorgte. Ab dem 18. Jahrhundert durchlief er teilweise eine akademische Ausbildung. Die Bezeichnung entstand im 14. Jahrhundert in der Schweiz, ursprünglich in der Form <i>Feldscherer</i>,<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zu mittelhochdeutsch <i>schërn</i> („abschneiden, schneiden, scheren“) und abgeleitet von „Scherer“ (Bezeichnung für den <a href="Handwerkschirurg" title="Handwerkschirurg">handwerklich</a> tätigen zünftigen Chirurgen<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>), und bezeichnete bei <a href="Hans_Sachs" title="Hans Sachs">Hans Sachs</a> 1555 den Heereswundarzt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Heute findet sich der Beruf des Feldschers nur noch in Osteuropa, darunter in Russland und der Ukraine.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Historisches">Historisches</h2></div>

<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Chirurgie#Feldschere_und_Handwerkschirurgen" title="Chirurgie">Chirurgie#Feldschere und Handwerkschirurgen</a></div>
<p>Der Feldscher, Feldchirurg<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder Wundarzt<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ist vom akademisch gebildeten <a href="Arzt" title="Arzt">Medicus</a>, der sein Wissen an Universitäten erwarb, zu unterscheiden. Der Feldscher erlangte seine Kenntnisse in der <a href="Heilkunde" title="Heilkunde">Heilkunde</a> über die Ausbildung bei halb<a href="Professionalisierung" title="Professionalisierung">professionellen</a> Laien: dem (Bart-)Scherer, Barbier, <a href="Bader" title="Bader">Bader</a>, dem <a href="Hufschmied" title="Hufschmied">Hufschmied</a> und, selten, dem sozial geächteten <a href="Scharfrichter" title="Scharfrichter">Scharfrichter</a> (der seine <a href="Anatomie" title="Anatomie">anatomischen</a> Kenntnisse etwa an der <a href="Folterbank" class="mw-redirect" title="Folterbank">Folterbank</a> erlangte). Ihr Wissen erlangten sie als Lehrlinge und gaben es wiederum an solche weiter.
</p><p>Erstmals in eine Militärorganisation fest eingebunden waren Feldschere bei den <a href="Landsknecht" title="Landsknecht">Landsknechten</a>. Hier versorgte je einer pro Kompanie mit seinen Gehilfen Kranke und Verwundete. Die wesentlichen medizinischen Aufgaben waren <a href="Aderlass" title="Aderlass">Aderlass</a> und <a href="Schr%C3%B6pfen" title="Schröpfen">Schröpfen</a>, das Ausbrennen von Wunden mit einem Glüheisen, das Herausziehen von Kugeln, das Einrenken von Gliedmaßen und das <a href="Amputation" title="Amputation">Amputieren</a>. Der Feldscher erhielt doppelten Sold, dazu von Erkrankten ein Extrageld, wenn die Verletzung bzw. Erkrankung „außerhalb des Dienstes“ erworben war.
</p>

<p>Mittelalterliche und frühneuzeitliche Fachbücher für Feldschere und Wundärzte, welche die Behandlung von Verletzungen durch verschiedene Waffengattungen behandeln, erhielten (z. B. von <a href="Hans_von_Gersdorff_(Mediziner)" title="Hans von Gersdorff (Mediziner)">Hans von Gersdorff</a>) die Bezeichnung <i>Feldbuch</i>.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Noch in einem 1774 erschienenen Lehrbuch für Wundärzte heißt es: „Unsere Wundärzte werden leider größtenteils beim Barbierbecken gebildet. Drei Jahre stehen sie bei den Barbieren und Badern in der Lehre. Nach Verlauf dieser Zeit werden sie Gesellen und haben weiter nichts gelernt, als den Bart putzen, Pflaster streichen und Aderlassen&nbsp;[…] Viele können nicht einmal lesen.“
</p><p>Seit dem frühen 18. Jahrhundert wurden Regimentsfeldschere zuvor an chirurgischen Lehranstalten akademisch ausgebildet. Damit verbesserte sich ihr Ansehen erheblich. In den meisten Armeen erhielten sie seit Mitte des 18. Jahrhunderts Offiziersrang, die Begriffe <i>Regimentschirurgus</i> und <i>Regimentsmedicus</i> wurden inzwischen häufig fälschlich synonym verwendet. Ihnen weiterhin untergeben waren die nicht-akademisch gebildeten Kompaniefeldschere (nun etwa Sergeanten oder Feldwebeln gleichrangig) und deren Gehilfen.
</p><p>Mit der Vereinheitlichung der medizinischen Ausbildung Mitte des 19. Jahrhunderts endete deren bisherige Zweiteilung. Der moderne, umfassend gebildete <a href="Truppenarzt" title="Truppenarzt">Militärarzt</a> löste den althergebrachten Medicus und Feldscher bzw. <i>Feldarzt</i><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <i>Feldchirurgen</i> ab.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="20._und_21._Jahrhundert">20. und 21. Jahrhundert</h2></div>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ehemalige_Sowjetunion">Ehemalige Sowjetunion</h3></div>
<p>In den <a href="Russische_Streitkr%C3%A4fte" class="mw-redirect" title="Russische Streitkräfte">russischen Streitkräften</a> sowie <a href="Ukrainische_Streitkr%C3%A4fte" title="Ukrainische Streitkräfte">ukrainischen Streitkräften</a> gibt es den Feldscher (<i>Фельдшер</i>) noch heute.
</p><p>In der <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a> und im heutigen <a href="Russland" title="Russland">Russland</a> war und ist der Feldscher auch im zivilen Bereich als medizinische Hilfskraft tätig, welche selbstständig Sprechstunden abhält – vorzugsweise in ländlichen Gebieten. Durch die Fähigkeit, selbstständig medizinische Versorgung zu bieten, entlasten Feldscher das Gesundheitssystem und stellen sicher, dass auch in abgelegenen Gebieten eine Grundversorgung gewährleistet ist.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Feldschere wurden und werden in Fachschulen ausgebildet. Sie absolvieren dort eine spezialisierte medizinische Ausbildung, die in der Regel kürzer als ein Medizinstudium ist, aber umfangreicher als eine pflegerische Ausbildung.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ausbildung dauert oft etwa 3 bis 4 Jahre und umfasst eine Kombination aus theoretischen und praktischen medizinischen Kenntnissen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Haupteinsatzgebiet ist die medizinische Prophylaxe (Hygiene) und die medizinische Grundversorgung.
</p><p>Weitere Länder, welche die Position des Feldschers übernommen haben, sind <a href="Bulgarien" title="Bulgarien">Bulgarien</a>, <a href="Kasachstan" title="Kasachstan">Kasachstan</a><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, <a href="Usbekistan" title="Usbekistan">Usbekistan</a>, <a href="Kirgisistan" title="Kirgisistan">Kirgisistan</a><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, <a href="Belarus" title="Belarus">Belarus</a>, <a href="Georgien" title="Georgien">Georgien</a>, <a href="Armenien" title="Armenien">Armenien</a><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, <a href="Mongolei" title="Mongolei">Mongolei</a><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie <a href="Aserbaidschan" title="Aserbaidschan">Aserbaidschan</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Polen">Polen</h3></div>
<p>In Polen gibt es eine historische Tradition des Feldschers (polnisch <i>felczer</i>), die jedoch heute weitgehend durch den Beruf des „Ratownicz Medyczny“ (Rettungssanitäter) ersetzt wurde.
</p><p>Früher übernahmen Feldschere in Polen medizinische Grundversorgung und Notfallmedizin, während heute spezialisierte Rettungssanitäter und Krankenschwestern diese Aufgaben im ländlichen Bereich übernehmen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Finnland">Finnland</h3></div>
<p>In Finnland existiert der Beruf der Sairaanhoitaja (Krankenschwester) mit einer zusätzlichen Qualifikation für die ländliche Versorgung.
</p><p>Diese Fachkräfte übernehmen grundlegende medizinische Diagnosen und Behandlungen und arbeiten oft eigenständig, wenn kein Arzt vor Ort ist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bulgarien">Bulgarien</h3></div>
<p>Ganz ähnlich wie in Russland leitet ein Feldscher in <a href="Bulgarien" title="Bulgarien">Bulgarien</a> eigenständig kleine Landambulatorien in Orten unter 4000 Einwohner. Dem Feldscher unterstehen dabei die Krankenschwestern. Die Ausbildungszeit, Ansehen und Bezahlung liegen in etwa zwischen Krankenschwester und Arzt.
</p><p>Der Beruf des Feldschers hat in Bulgarien eine über 140-jährige Geschichte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="DDR">DDR</h3></div>
<p>In der <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a> wurden noch bis 1989 Arzthelfer für befreundete Entwicklungsländer ausgebildet (afrikanische Staaten, Afghanistan). Da in den Entwicklungsländern ein extremer und akuter Mangel an Ärzten herrschte, konnte so die Deckung einer gewissen medizinischen Grundversorgung sichergestellt werden. Die Ausbildung dieser Helfer war wesentlich billiger als die von Ärzten.
</p><p>In der <a href="Nationale_Volksarmee" title="Nationale Volksarmee">Nationalen Volksarmee</a> der DDR zählten Feldschere zum Personal des Medizinischen Dienstes. Dort rangierten sie zwischen den Militärärzten und Krankenschwestern bzw. Sanitätsunteroffizieren.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie wurden bis 1967 an den Offiziersschulen für <a href="R%C3%BCckw%C3%A4rtige_Dienste" title="Rückwärtige Dienste">Rückwärtige Dienste</a> in Erfurt, ab 1963 in Zittau, drei Jahre ausgebildet (Medizinische Fachschulausbildung). Teile der Ausbildung (Sektion) fanden an der <a href="Medizinische_Akademie_Erfurt" title="Medizinische Akademie Erfurt">Medizinischen Akademie Erfurt</a> statt.
In jedem <a href="Bataillon" title="Bataillon">Bataillon</a> der NVA gab es bis 1990 einen <a href="Zug_(Milit%C3%A4r)" title="Zug (Militär)">Sanitätszug</a>, dessen Leiter ein Feldscher mit der Planstelle <a href="Hauptmann_(Offizier)" title="Hauptmann (Offizier)">Hauptmann</a> war. Sein medizinisches Fachwissen umfasste die EVH (Erste Vorärztliche Hilfe), die Behandlung des traumatischen Schocks; weiterhin die Ausbildung des unteren Sanitätspersonals und die Erste-Hilfe-Ausbildung der Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten. Er organisierte in den unteren Ebenen der Armee (Zug, <a href="Kompanie_(Milit%C3%A4r)" title="Kompanie (Militär)">Kompanie</a>, Bataillon) den Abtransport der Verwundeten vom Gefechtsfeld.
</p><p>Nach entsprechenden Lehrgängen für <a href="Impf%C3%A4rzte" class="mw-redirect" title="Impfärzte">Impfärzte</a> erhielt der Feldscher die Impfberechtigung für <a href="Pocken" title="Pocken">Pocken</a>, <a href="Typhus" title="Typhus">Typhus</a>, <a href="Influenza" title="Influenza">Influenza</a>, <a href="Tetanus" title="Tetanus">Tetanus</a>. Einen Monat im Kalenderjahr arbeitete der Feldscher im Krankenhaus oder im Lazarett zur persönlichen Weiterbildung. Dort wurde er auch als Assistent bei chirurgischen Eingriffen eingesetzt. Es gab Feldschere, die selbstständig eine Hauptstation leiteten.
Ab 1967 wurden die Feldschere nach sowjetischem Muster ausgebildet. Ihre Ausbildungszeit betrug jetzt nur ein Jahr, sie wurden danach zum <a href="F%C3%A4hnrich_(NVA)" title="Fähnrich (NVA)">Fähnrich</a> ernannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anerkennung">Anerkennung</h2></div>

<p>Bei der Übersiedlung aus Osteuropa nach Westeuropa gibt es keine der Ausbildung entsprechende Berufsklasse. Eine zukünftige Berufsausbildung fällt dann in eine niedrigere Klasse.
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Die Inhaber eines bulgarischen Befähigungsnachweises für den Beruf des ‚фелдшер‘ (buchstäblich aus dem Deutschen: ‚Feldscher‘) haben keinen Anspruch darauf, dass ihr beruflicher Befähigungsnachweis in anderen Mitgliedstaaten im Rahmen dieser Richtlinie als der eines Arztes oder einer Krankenschwester bzw. eines Krankenpflegers für allgemeine Pflege anerkannt wird. ‚фелдшер‘ (‚Feldscher‘) sind daher nicht berechtigt, einen Antrag auf Zulassung in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege (als „Diplomierte/r Gesundheits- und Krankenschwester/-pfleger“) zu stellen; sie können jedoch einen Antrag auf Zulassung zur Berufsausübung in der Pflegehilfe einbringen.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Österreichische Regelung<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></span></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Arztassistent" title="Arztassistent">Arztassistent</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Ernst Consentius (Hrsg.): <i>Meister Johann Dietz. Des Großen Kurfürsten Feldscher und Königlicher Hofbarbier. Nach der alten Handschrift in der Königlichen Bibliothek zu Berlin.</i> = <i>Meister Johann Dietz erzählt sein Leben</i> (= <i>Schicksal und Abenteuer.</i> Bd. 11, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=513000-1&amp;key=zdb">513000-1</a></span>). Zum ersten Male in Druck gegeben. Langewiesche-Brandt, Ebenhausen bei München 1915, Digitalisat auf Commons (<a href="DjVu" title="DjVu">DjVu</a>-Format)</li>
<li><a href="Simone_Trieder" title="Simone Trieder">Simone Trieder</a>: <i>Feldscher, Kratzer, Beutler. Vergangene Arbeitswelten</i> (= <i>Mitteldeutsche Kulturhistorische Hefte</i> 15). Hasenverlag, Halle 2009, ISBN 978-3-939468-20-2.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quellen_zur_Geschichte_der_Feldschere">Quellen zur Geschichte der Feldschere</h2></div>
<ul><li><a href="Conrad_Brunner" title="Conrad Brunner">Conrad Brunner</a>: <i>Die Verwundeten in den Kriegen der alten Eidgenossenschaft. Geschichte des Heeressanitätswesens und der Kriegschirurgie in schweizerischen Landen vom Anfang der Eidgenossenschaft bis zum Jahre 1798.</i> 2 Teile. Laupp, Tübingen 1903 (Teil 1 auch in: <i>Beiträge zur klinischen Chirurgie.</i> Bd. 37, 1901, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=125341-4&amp;key=zdb">125341-4</a></span>, S.&nbsp;1–174).</li>
<li>Franz Hermann Frölich: <i>Geschichtliches über die Militärmedicin der Deutschen im Alterthum und Mittelalter.</i> In: <i>Deutsches Archiv für Geschichte der Medicin und medicinische Geographie.</i> Bd. 3, 1880, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=527039-x&amp;key=zdb">527039-x</a></span>, S.&nbsp;222–256.</li>
<li>Franz Hermann Frölich: <i>Über die Anfänge der Militärmedicin im Mittelalter.</i> In: <i>Deutsches Archiv für Geschichte der Medicin und medicinische Geographie.</i> Bd. 5, 1882, S.&nbsp;75–80.</li>
<li><a href="Nicolai_Guleke" title="Nicolai Guleke">Nicolai Guleke</a>: <i>Kriegschirurgie und Kriegschirurgen im Wandel der Zeiten.</i> Vortrag, gehalten am 19. Juni 1944 vor den Studierenden der Medizin an der Universität Jena. Fischer, Jena 1945.</li>
<li>Ralf Vollmuth: <i>Die sanitätsdienstliche Versorgung in den Landsknechtsheeren des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit. Probleme und Lösungsansätze</i> (= <i>Würzburger medizinhistorische Forschungen.</i> Bd. 51). Königshausen und Neumann, Würzburg 1991, ISBN 3-88479-800-6 (Zugleich: Würzburg, Universität, Dissertation, 1990).</li>
<li>Gustav Wolzendorff: <i>Die Feldchirurgie des Felix Würtz. Eine historische Studie.</i> In: <i>Der Militärarzt.</i> Bd. 11, 1877, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221012-7291%22&amp;key=cql">1012-7291</a></span></span>, Sp. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1877&amp;size=42&amp;page=27">49–52</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1877&amp;size=42&amp;page=32">59–62</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1877&amp;size=42&amp;page=35">66–68</a> und <a rel="nofollow" class="external text" href="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1877&amp;size=42&amp;page=43">81–84</a>.</li>
<li>Peter Kolmsee: <i>Unter dem Zeichen des Äskulap. Eine Einführung in die Geschichte des Militärsanitätswesens von den frühesten Anfängen bis zum Ende des Ersten Weltkrieges</i>. Beiträge Wehrmedizin und Wehrpharmazie, Bd. 11. Beta Verlag, Bonn 1997, ISBN 3-927603-14-7.
<ul><li><i>Der Niedergang der Hilfe für Verwundete und Kranke und des Feldscherertums im Dreißigjährigen Krieg</i>, S. 52–54.</li>
<li><i>Die Feldscherer in den Türkenkriegen und im Dienst deutscher Kurfürsten. Militärgesundheit und Frühaufklärung</i>, S. 56–60.</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Feldscher" class="extiw external" title="wikt:Feldscher">Wiktionary: Feldscher</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Feldscherer" class="extiw external" title="wikt:Feldscherer">Wiktionary: Feldscherer</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Feldsher?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Feldscher</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.amuseum.de/medizin/CibaZeitung/nov33.htm">Zur Geschichte der Feldscherer</a></li>
<li><span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:01977L0452-20070101">EU-Richtlinie über die gegenseitige Anerkennung der Diplome</a></span> (PDF)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Duden online: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Feldscher"><i>Feldscher</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Gustav_Steiner" title="Gustav Steiner">Gustav Steiner</a>: <i>Aerzte und Wundaerzte, Chirurgenzunft und medizinische Fakultät in Basel.</i> In: <i><a href="Basler_Jahrbuch" class="mw-redirect" title="Basler Jahrbuch">Basler Jahrbuch</a>.</i> 1954, S. 179–209, hier: S. 179 und 185.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Friedrich_Kluge" title="Friedrich Kluge">Friedrich Kluge</a>, <a href="Alfred_G%C3%B6tze_(Philologe)" title="Alfred Götze (Philologe)">Alfred Götze</a>: <i><a href="Etymologisches_W%C3%B6rterbuch_der_deutschen_Sprache" title="Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache">Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache</a>.</i> 20. Auflage, hrsg. von <a href="Walther_Mitzka" title="Walther Mitzka">Walther Mitzka</a>. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 191.</span>
</li>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120131145348/http://bmg.gv.at/cms/home/attachments/2/9/3/CH1168/CMS1203514667340/republik_bulgarien_gesundheits-_und_krankenpflege_berufszulassung_-_information.pdf">Information betreffend Zulassung zur Berufsausübung in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege aus dem Herkunftsstaat Republik Bulgarien</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 31. Januar 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4016693-4">4016693-4</a></span> </div>
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